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    <title>antitheismus.de - Leserbriefe</title>
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    <description>Die Seite gegen religiösen Wahn</description>
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        <title>RSS: antitheismus.de - Leserbriefe - Die Seite gegen religiösen Wahn</title>
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    <title>Gott ist an allem schuld</title>
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    <author>nospam@example.com (Antitheismus-Redaktion)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 155px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://antitheismus.de/uploads/gott-ist-schuld.jpg&#039;&gt;&lt;img width=&#039;155&#039; height=&#039;200&#039;  src=&quot;http://antitheismus.de/uploads/gott-ist-schuld.tmb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Gott ist an allem Schuld, Der Kreuzzug der neuen Atheisten&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Gott ist, mangels Existenz, so wenig an &quot;allem&quot; schuld wie Osterhase und Christkind schuld sind an Legebatterien wegen des erhöhten Ei- bzw. Plätzchenkonsums im April und Dezember. Schuld sind vielmehr die Gläubigen (und die, die sie tolerieren). Zudem wird keiner behaupten, Religion sei beispielsweise für Erdbeben verantwortlich, Atheisten hier ein &quot;alles&quot; in den Mund zu legen, ist lediglich ein Diffamierungsversuch mittels Strohmannargument. Schuld sind die Theisten, ist der Theismus aber an vielem, nicht nur an Religionskriegen auch im 21. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich unsinnig ist es, von atheistischer &lt;a href=&quot;http://www.achim-stoesser.de/atheismus/faq.html#FrageMissionieren&quot;&gt;&quot;Missionierung&quot; (der Autor möge ein Wörterbuch konsultieren: missionieren bedeutet, einen Glauben zu verbreiten)&lt;/a&gt; oder gar &quot;Kreuzzug&quot;(!) zu sprechen, so als ob Atheismus eine Religion (also der Glaube an übernatürliche Mächte und deren kultische  Verehrung, auch hier hilft ein Wörterbuch), als ob Veganismus Tierausbeutung, als ob Gesundheit nichts weiter als eine andere Art  Krankheit wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer faschistisch beherrschten Gesellschaft genügt es nicht, selbst nicht faschistisch zu sein. Vielmehr ist es zwingend erforderlich, antifaschistisch zu sein. Ebenso ist es in einer rassistischen Gesellschaft zu wenig, selbst nicht rassistisch zu sein, sondern antirassistisch sein ethisch geboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analog zur Notwendigkeit von Antifaschismus, Antirassismus, Antisexismus, Antispeziesismus usw. - das ist angesichts der Parallelen kaum zu leugnen -  reicht es also in dieser unserer theistisch dominierten Welt keinesfalls aus, nur atheistisch zu sein. Natürlich ist es besser, wenn jemand im  stillen Kämmerlein sein atheistisches Süppchen kocht, statt sich selbst an religiösem Wahn zu beteiligen, doch Atheismus ist nicht genug: vielmehr ist  es notwendig, gegen Theismus vorzugehen, Antitheismus ist für ethisch denkende und handelnde Menschen angesichts des real existierenden Theismus  ein Muß, ein ethischer Imperativ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn die Folgen des Theismus sind und waren seit jeher verheerend, lokal wie global. Ob blutiger Bürgerkrieg zwischen Katholiken und Protestanten in  Nordirland, &quot;Gott&quot; in der Grundgesetzpräambel, Kreuzzüge, Indoktrination von Kindern in der Schule, Conquista, Tendenzschutz, omnipräsente religiöse  Folterszenen, Hexenverbrennungen oder schlicht das weihnachtliche Fernsehprogramm: es genügt nicht, nur für das Recht, nicht davon behelligt  zu werden, zu kämpfen, für die Trennung von Staat und Kirche, gegen Auswüchse der Religion. Mindestforderung muß sein, daß alle von den  Machenschaften der Gläubigen verschont bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohlgemerkt bedeutet Antitheismus keine &quot;Verfolgung&quot; von Gläubigen (es ist wenig verwunderlich, daß Gläubige dies in der Regel bereits mit schlichtem  Atheismus, also der Abwesenheit eines Glaubens an irgendwelche Götter assoziieren, ist die Diskriminierung &quot;Andersgläubiger&quot; religiösen Memen doch  immanent). Vielmehr bedeutet Antitheismus Aufklärung über die Realität, sowohl naturwissenschaftlich wie politisch/historisch. So wie es  erforderlich ist, Kinder, die an den Klapperstorch glauben, über die tatsächlichen Vorgänge aufzuklären, um ungewollte Schwangerschaften von  Teenagern zu vermeiden, so wie sie irgendwann erfahren müssen, daß es keinen Weihnachtsmann gibt, so muß darüber informiert werden, daß es kein Gott ist,  der Blitze schleudert oder ihnen auf welch wundersamem Umweg auch immer ihr tägliches Brot zur Verfügung stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achim Stößer, http://antitheismus.de&lt;br /&gt;
(unveröffentlichter Leserbrief zu &quot;Gott ist an allem Schuld&quot;, Der Spiegel Nr. 22 / 26.5.07) 
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    <pubDate>Mon, 04 Jun 2007 17:42:53 +0200</pubDate>
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    <title>Leserbrief: Nächstenliebe</title>
    <link>http://antitheismus.de/archives/13-Leserbrief-Naechstenliebe.html</link>
            <category>Leserbriefe</category>
            <category>Presse</category>
            <category>Texte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Antitheismus-Redaktion)</author>
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    Die Ignoranz, von der Dr. (theol.?) Christoph Morgner in seinem Leserbrief spricht, demonstriert er selbst: das hypokritische Geschwätz von Nächstenliebe, das Bomben in Belfast ebenso ad absurdum führen wie Massenmorde in Ruanda, Kreuzzüge, Scheiterhaufen, Ratline, übernahmen die Ghostwriter des fiktiven Halbgotts aus dem Alten Testament (&lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/15-Heuchelei.html&quot;&gt;3 Mo 19:18&lt;/a&gt;), während sie gleichzeitig ihren Protagonisten Jesus all die Mordgebote darin, von der göttlichen Anweisung, &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/14-Mordgebote.html&quot;&gt;Hexen oder Homosexuelle zu töten oder auch vergewaltigte Mädchen&lt;/a&gt; (Ex 22:17, Lev 20:13, Deut 22:23), um nur einige wenige Beispiele zu nennen, &lt;a href=&quot;bibelzitate.html#bestaetigung&quot;&gt;bestätigen&lt;/a&gt; ließen (Mt 5:17-19). Wenn dieser Jesus also &lt;a href=&quot;http://antitheismus.de/archives/16-Jesus-predigt-Hass-und-Gewalt.html&quot;&gt;Haß predigt (Lk 14:26) oder zum Schwert&lt;/a&gt; ruft (Mt 10:34-35, Lk 22:36), so sind die angeblichen Schandflecken der Kirchengeschichte (ebenso könnte beim Anblick einer Sickergrube von &quot;Flecken&quot; gesprochen werden) und Kirchengegenwart nichts als die Konsequenz dieser christlichen Wahnvorstellungen, denen Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung und Menschenrechte diametral gegenüberstehen. Bibel oder Koran ist da wohl (Zwangs-)Jacke wie Hose.  &lt;p align=right&gt;Achim Stößer, Salmünster (unveröffentlicht)&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bezug&lt;/b&gt;: Leserbrief Spiegel 45/2003, S. 16&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreuz und Kopftuch auf einen gemeinsamen inhaltlichen Nenner zu bringen zeugt von schierer Ignoranz. Denn Jesus gebietet - anders als der Koran - unbegrenzte Nächsten- und Feindesliebe. Im neuen Testament wird deshalb kein eifernder Kampf gegen solche geführt, die sich dem christlichen Glauben versagen. Dass das später in der Christenheit oftmals vergessen wurde, gehört zu den Schandflecken der Kirchengeschichte. Aber keiner, der auszog, um mit Mitteln der Gewalt den christlichen Glauben zu verbreiten, konnte sich dabei auf Jesus und die Apostel berufen. In der Botschaft des Kreuzes liegen wesentliche Wurzeln für die Werte, die unser Grundgesetz prägen: Religions- und Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung und Menschenrechte.&lt;p align=right&gt;Dr. Christoph Morgner, Kassel 
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    <pubDate>Thu, 11 Dec 2003 15:58:00 +0100</pubDate>
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